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Saison 2017/18

Programm


16./17.06.2018, 20:00 Uhr, radialstem V Berlin - Memory Space III
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16./17. Juni 2018
RADIALSYSTEM V, Berlin

Memory Space III
Klangaustellung - Audio Massagen - Konzerte

In Memory Space kartografiert das KNM Berlin musikalische und kulturelle Traditionen aus fernen Welten. Die dritte Folge widmet sich der südindischen Metropole Chennai.
Memory Space III begibt sich in den spannenden Begegnungsraum zwischen oralen und schriftbasierten Kulturen, Tradition und Moderne und lädt ein, den Klang der Städte Berlin und Chennai aus nächster Nähe zu erleben.

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theo Nabicht, Saxophon/Bassklarinette/Kontrabassklarinette | Ana Maria Rodriguez, Keyboard/Live-Elektronik | Jeremy Woodruff, Tanpura | Theodor Flindell, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola

Ramesh Vinayakam, Stimme
Anantha Krishnan, Tablas/Mridangam
Thomas Bruns, Programm

16.06. / 17.06.2018
20:00 - 20:45 Uhr, jede 15 Minuten
Audio Massagen 1 + 1
Individuelle Mini-Konzerte für 7 Performer und jeweils 7 Zuhörer.
☞ Anmeldung für 20:00, 20:15 oder 20:30 erforderlich

20:00 - 21:00 Uhr
Klangausstellung Chennai - Berlin
Wie klingt Berlin? Wie klingt Chennai?

16.06, 21:00 Uhr
Konzert 1_
Ana Maria Rodriguez
Chennai Scenes

Alvin Lucier
(Chennai-Berlin) Memory Space

Ramesh Vinayakam / Karnatische Musik
Svara Varam-Boon of Notes

17.06.2018, 21:00 Uhr
Konzert 2_
John Cage
Child of Tree

Giacinto Scelsi
Manto

Jeremy Woodruff
Construction with Boismortier & Sankarabharanam

Terry Riley
Tread on the Trail


Tickets: 14/11 EUR
Reservierung: +4930 - 288 788 588, www.radialsystem.de

Memory Space ist ein Projekt des Ensemble KNM Berlin. In Zusammenarbeit mit dem RADIALSYSTEM V und mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

28./29.05.2018, 19:30/19:00 Uhr, Akademie der Künste - drei d poesie VI
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28./29. Mai 2018,  19:30 / 19:00 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg

drei D poesie VI
im Rahmen des 19. poesiefestival berlin

excyte
Julian Weber DEU (Tanz), Martin Hiendl DEU (Musik), Kinga Tóth DEU/HUN (Poesie)

Welche Rückkopplungen haben digitale Inhalte auf materiale Erregungen? In excyte samplen, zerschneiden und verdoppeln sich  Musik-, Text- und Körperbilder wechselseitig und stellen so eine offene Situation her, die ihre verschiedenen Schwingungsverhältnisse und Eigenfrequenzen erfahrbar macht.

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theo Nabicht, Bassklarinette | Alexandre Babel, Schlagzeug

 

drei D poesie ist ein Projekt von: Haus für Poesie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble KNM Berlin, dance-aarts-cie., Ensemble Komboï und den Uferstudios Berlin, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

15.05.2018, 20:30 Uhr, BKA Berlin - Dumitrache - Nabicht #justcome and #lovethissong
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Unerhörte Musik
BKA Berlin
15. Mai 2018, 20:30 Uhr

Dumitrache - Nabicht
#justcome and #lovethissong

Bruno Mantovani
Metal  2003

Beat Furrer
Apoklisis  1965

Olga Neuwirth
Ondate 2  1998

Bernhard Gander
Beijing  2010

Ákos Nagy
Chiaroscuro  2016

Illes Marton
Drei Aquarelle für Klarinette  2014

Bruno Mantovani
BUG  1999

Ires ter Schiphorst
Orpheus 2014/die Aufgabe von Musik  2013/14
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Ensemble KNM Berlin
Theo Nabicht, Klarinetten | Horia Dumitrache, Klarinetten

16./17.04.2018, 20:00 Uhr, Radialsystem V Berlin - 4real
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RADIALSYSTEM V, Saal
16. und 17. April 2018

4Real

4Real – Nun mal wirklich : Wer möchte im Konzert schon Alltägliches erleben? 

Trotzdem präsentiert das Ensemble KNM Berlin Musik, die sich dem Alltag und der akustischen Umwelt widmet.
Warum?
Es findet in scheinbar Belanglosem neue Geschichten, entlockt alt Bekanntem Überraschungen und meint : lieber mal wieder roh essen als zu lange kochen.
In vier inszenierten Sets widmet sich das Ensemble gemeinsam mit den eingeladenen Komponisten den verwobenen Beziehungen zwischen Musik und Wirklichkeit.


16.04.18
1_  20:00 Uhr

Hannes Seidl
Es geht besser besser - Teil 1  2011
elektronische Musik in zwei Teilen
für Flöte, Oboe, Trompete, Schlagzeug und Elektronik

Martin Schüttler
schöner leben 5 („Nix verstehen ist besser als gar nichts.“ – M.K.)   2008
für präparierte Viola mit Verstärkungen und Zuspielung

Hannes Seidl
Es geht besser besser - Teil 2
für Flöte, Oboe, Trompete, Schlagzeug und Elektronik

Martin Schüttler
schöner leben 3 („Girl You Know It´s True“ – M.V.)  2009
für präparierte Flöte mit Neonröhre, Verstärkungen & Zuspielung

2_  21:30 Uhr
Jakob Ullmann
disappearing musics  1989-91
for 6 players (more or less)

17.04.18
3_  20:00 Uhr
Ana Maria Rodriguez
Silver  2017
Version für Bassflöte, Kontrabassklarinette, Violine, Feedback und Elektronik

Juliana Hodkinson
Scrape  2009
für Cello solo, Metallplatte und Live-Elektronik

Martin Hiendl
tonus  2014
duo für geige und cello mit elektronik

4_  21:00 Uhr
Christoph Ogiermann
"DRUCKBLÖCKEundZEICHENAKKUMULATIONEN.  
den arschlöchern die durch ihren egoismus und ihre angst den wunsch nach zärtlicher solidarität an der verwirklichung hindern"
für Saxophon, Licht, Video, Zuspiel

Cathy Milliken
Memorial  2011
12 Card Pieces for 1‐5 (or more) instruments/voices

Luigi Nono
A Pierre. Dell’azzurro silenzio, inquietum  1985
in einer Version für Bassflöte, Kontrabassklarinette und Live-Elektronik


Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Gudrun Reschke, Oboe | Theo Nabicht, Saxophon/Bassklarinette/Kontrabassklarinette | Matthew Conley, Trompete | Alexandre Babel, Schlagzeug | Michael Weilacher, Schlagzeug | Ana Maria Rodriguez, Keyboard | Theodor Flindell, Violine | Miriam Askin-Götting, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello | Thomas Bruns, Programm

Andre Bartetzki, Klangregie/Live-Elektronik
Arnaud Poumarat, Licht

Tickets: 14,- / 11,- EUR (zzgl. VVK-Gebühr) oder 23,- / 18,- EUR (zzgl. VVK-Gebühr) für beide Tage

Reservierung: +4930 - 288 788 588, www.radialsystem.de oder an der Abendkasse

Veranstaltungsort
Radialsystem V
Holzmarktstr. 33
10243 Berlin

4Real ist ein Projekt des Ensemble KNM Berlin. In Zusammenarbeit mit dem RADIALSYSTEM V und mit freundlicher Unterstützung der initiative neue musik berlin e.V. Das KNM Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

18.03.2018, 15:00/16:30/18:00 Uhr, Alhambra Genf - Ecce Robo, Festival Archipel
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Festival Archipel
Alhambra, Genf
18.03.2018, 15:00 / 16:60 / 18:00 Uhr

Ecce Robo

Wolfgang Heiniger
Lamento V  (2004)
pour quatuor à cordes et caisses claires automatisées

Masahiro Miwa/Martin Riches
hitonokiesari  (2013)
pour machine chantante et quintette à cordes

Iannis Xenakis
Morsima-Amorsima  (1962)
pour piano, violon, violoncelle et contrebasse

Iannis Xenakis
Herma  (1960-61)
pour piano

Lejaren Hiller / Leonhard Isaacson
Illiac Suite  (1957)
pour quatuor à cordes

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Ensemble KNM Berlin / KNM Quartett
Frank Gutschmidt, Klavier | Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello | Jonathan Heilbron, Kontrabass

Coproduction Eklekto, Ensemble KNM Berlin, Festival Archipel.

10./11.3.2018, 20:30/17:00 Uhr, Uferstudios Berlin - drei D poesie IV
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10./11.März 2018,  20:30 / 17:00 Uhr
Uferstudios Berlin, Studio I
drei D poesie IV

Dasselbe
von Eiko Tsukamoto (Musik), Tomi Paasonen und Lee Méir (Tanz), Michael Lentz (Poesie)

Kann ein Werk so beschaffen sein, dass es durch seine Realisierung desorganisiert wird? Das Gedicht Desorganisieren von Michael Lentz wird in der Komposition nicht vertont, sondern verwandelt und desorganisiert. Die Inszenierung wird zu etwas, das während und mittels der Darbietung erneut desorganisiert wird – entgegen der Gewohnheit, dass eine musikalische Komposition durch die Aufführung (re)konstruiert wird. Inspiriert vom Gedicht ende gut, frage… verstößt die Choreographie launenhaft gegen Ordnung und Kohärenz.

Concept Album
von Juan Felipe Waller (Musik), Katharina Greimel und Tabea Xenia Magyar (Tanz und Poesie)

Wie ein Phönix aus der Asche erhebt sich das neue Concept Album von Toujours Prêtes. Mit seinen Texten und widerborstigem Gesang ist es weder glatt noch glossy. Keine Ohrwürmer, sondern Sprödes, Flüchtiges und Wuchtiges. Ein Beweis, dass die Gruppe den Titel Godmother of Insular Poetry zu Recht trägt.
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Anna Clementi, Stimme
Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte| Theo Nabicht, Bassklarinette | Alexandre Babel, Schlagzeug | Cosima Gerhardt, Violoncello

drei D poesie ist ein Projekt von: Haus für Poesie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble KNM Berlin, dance-aarts-cie., Ensemble Komboï und den Uferstudios Berlin, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa

10./11.2.2018, 20:30/17:00 Uhr, Uferstudios Berlin - drei D poesie III
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10./11.Februar 2018,  20:30 / 17:00 Uhr
Uferstudios Berlin, Studio I
drei D poesie III

Feeling Feeling
von Wojtech Blecharz POL (Musik) | Liz Erber USA und Sven Seeger DEU (Tanz) | Eugene Ostashevsky USA/RUS und Donna Stonecipher USA (Poesie)

Gedichte von Eugene Ostashevsky und Donna Stonecipher, eigens für die Performance geschrieben, werden durch Bewegung und Klang verwoben – ein Spiel mit der Polarität von Einfachheit und Chaos, mit freiem und gebundenem Fluss von Gefühlen und Bewegungen.
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Ensemble KNM Berlin
Theo Nabicht (Bassklarinette) | Alexandre Babel (Schlagzeug) | Theodor Findell (Violine)


und weiterhin:
„Un lieu est incompréhensible …“/„Ein Ort ist unverständlich …“ 
von Jagna Anderson POL (Choreographie) | Gabriel Santander ESP/ARG (Musik) | Éric Sarner FRA/ALG (Poesie) | Anja Weber DEU (Tanz) | Ensemble KomboÏ: Heidi Gröger DEU (Viola da Gamba) | Marija Pendeva DEU (Cembalo)

drei D poesie ist ein Projekt von: Haus für Poesie in Zusammenarbeit mit dem Ensemble KNM Berlin, dance-aarts-cie., Ensemble Komboï und den Uferstudios Berlin, gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa

02./03.12.2017, 14:30 Uhr, Taichung Metropolitan Opera House (TAIWAN) - The Photographer
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The Photographer
Mixed Media in 3 parts

Musik von Philip Glass
Schauspiel von Rob Malasch

02./03. Dezember, 14:30 Uhr 2017, Taichung Metropolitan Opera House (Taiwan)

Manuel Nawri - Musikalische Leitung, Shang-Chi Sun - Regie/Choreografie, Safy Etiel - Video, Melinda Stokes/Stokx - Kostüme, Andre Bartetzki, Sounddesign, Hans Fründt - Lichtdesign
Annapaola Leso, Samuel Déniz Falcón, David Pallant - Schauspiel/Tanz

Taipei Chamber Singers
Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Theo Nabicht, Saxophon | Martin Posegga, Saxophon | Gala Grauel, Horn | An-ti Lin, Horn | Matthias Jann, Posaune| Chia-ho Chou, Posaune | Frank Gutschmidt, Keyboard | Theodor Flindell, Violine| Emily Yabe, Violine| Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello

Im Zentrum dieses Mixed Media Werkes steht der englische Fotograf Eadweard Muybridge (1830-1904). Dieser verließ sehr jung England in Richtung Amerika, um sich dem neuen Gebiet der Fotografie zu widmen. Anlässlich einer Wette begann er 1872 seine Bewegungsstudien von Menschen und Tieren, die ihn Zeit seines Lebens beschäftigten.
Es wollte optisch beweisen,  dass sich bei einem galoppierenden Pferd zeitweise alle vier Beine in der Luft befinden.
Muybride gilt aufgrund seiner Reihenfotografien und Serienaufnahmen als einer der bedeutendsten frühen Vertreter der Chronofotografie. Er begründete die Serienfotografie mit einem für das ausgehende 19. Jahrhundert komplexen technischen Aufbau und schuf die Voraussetzungen für die Entwicklung des Films.
Fast vergessen jedoch sind die anderen Ereignisse seines Lebens. 1874 ermordete Muybridge den Liebhaber seiner Frau, Colonel Larkyns, nachdem ihm der Briefverkehr beider in die Hände gefallen war. Im darauffolgenden Prozess wurde er jedoch wegen „entschuldbaren Mordes“ freigesprochen.
The Photographer entstand 1982 im Auftrag des Holland Festivals und wurde im selben Jahr im Royal Palace Amsterdam uraufgeführt. In Deutschland erlebte es bisher keine Realisierung.
Das mag an der einzigartigen Struktur dieses Werkes liegen: Mittel des Theaters, der Visualisierung, des Konzerts und des Tanzes werden nicht simultan, sondern sukzessiv in den 3 Akten eingesetzt.
Akt I erzählt als Schauspiel die Ereignisse rund um das Verbrechen von Muybridge und seinen späteren Freispruch.
Akt II verbindet Bild mit Musik und wird in Form eines Konzerts für Violine und Ensemble präsentiert.
Akt III bringt in einem furiosen Tanzfinale, das zu den besten Arbeiten von Philip Glass gehört, die Charaktere des ersten Akts – diesmal jedoch als Tänzer – zurück ins Geschehen.

The Photographer ist ein Projekt des Ensembles KNM Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

24.-26.11.2017, National Theater & Concert Hall Taipei (Taiwan) - spur
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24.-26.11.2017, 19:30/14:30 Uhr
National Theater & Concert Hall Taipei (Taiwan)

SPUR
Tanz & Musik
mit Musik von Beat Furrer in einer Choreografie von Shang-Chi Sun

Beat Furrer
Phasma für Klavier
Solo für Cello

Company Shang-Chi Sun
Shang-Chi Sun, Choreografie | Hans Fründt, Licht/Bühne | Samuel Jack Denton, Tanz | Malcom Sutherland, Tanz | Ying Ting An, Tanz | Samuel Déniz Falcón, Tanz

Ensemble KNM Berlin
Frank Gutschmidt, Klavier | Ringela Riemke, Violoncello

Der taiwanesische Choreograf Shang-Chi Sun widmet sich mit der Tanz- und Musikproduktion SPUR den faszinierenden Ebenen der Stücke „Solo“ für Violoncello (1999) und „Phasma“ für Piano (2002) des Schweizer Komponisten Beat Furrer. Dazu führt er seine Zusammenarbeit zwischen Tanz und neuer Musik mit dem Ensemble KNM Berlin weiter, die 2014 mit der Aufführung von „The Photographer“ zur Musik von Philip Glass begann.
SPUR ist eine Interaktion zwischen Tanz und Musik und trägt das Geheimnis einer auf den Moment komprimierten Erzählung in sich: Zeit, Raum und Bewegung sind unauflösbar verbunden. Bewegung als Abdruck ist gefroren, erstarrt und sedimentiert. Sie wird zum Abbild einstigen Geschehens, das Imagination und Realität, Vergangenheit und Gegenwart auf poetische Weise miteinander verbindet.
Beat Furrer beschreibt sein Komponieren als eine Spurensuche im Klanglichen, als ein Freilegen von Schichten, der Arbeit eines Archäologen gleich. Das Material projiziert er in einem mehrschichtigen Prozess von simultanen Bewegungsabläufen in die Zeit. Sie überlagern, überblenden und filtern sich.
Auf diese musikalischen Prozesse trifft die Choreografie von Shang-Chi Sun. In seinen jüngsten Produktionen widmete sich Shang-Chi Sun intensiv der Verbindung zwischen Körper, Geist und der sich verändernden Wirklichkeit. Seine Choreografien sind von hoher Präzision und Physikalität gekennzeichnet und von einer einzigartigen Körpersprache zwischen fernöstlichen und westlichen Bewegungstraditionen geprägt.
In SPUR konzentriert er sich nun auf die Suche nach dem „Gewicht“ der Bewegung: Spuren im Wald hinterlassen zum Beispiel Geschichten: Geschichten des Menschen, der sie gemacht hat und Geschichten der Zeit, des Windes und des Regens, die sie verändert haben. Die Vergangenheit des Schrittes und die Gegenwart seiner späteren Wahrnehmung durch den, der ihnen folgt, finden zusammen. Diese Mischung aus Beobachtung, Fantasie und physischer Wahrnehmung finden sich in den choreografischen Methoden Shang-Chi Suns wieder. Seine Bewegungen lässt er immer wieder aus einem minimalen Ansatz entstehen: eine Spur ist zuerst einmal Gewicht, aber auch Gewichtsverlagerung, dann Ansatz, Fortbewegung und der Startpunkt für komplexere Entwicklungen.

Eine Produktion von Company Shang-Chi Sun in Zusammenarbeit mit dem Ensemble KNM Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Senatskanzlei - Kulturverwaltung des Landes Berlin, das Kulturministerium der Republik China (Taiwan) und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Die Recherche-Residenz 2015 wurde unterstützt von La Briqueterie und dem Centre Culturel de Taiwan in Paris. Das Gastspiel in Taipei wird unterstützt durch das Goethe-Institut.

21./22.11.2017, 20:00/16:00 Uhr, Shahreaftab Shiraz (Iran) - Shiraz International Music Festival
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Shiraz International Music Festival
Shahreaftab, Shiraz (Iran)

Di, 21. November 2017
10:00 - 13:00 Uhr
Workshop Interpretation
mit Kirstin Maria Pientka - Viola und Matthias Bauer - Kontrabass

11:00 - 13:00 Uhr
Workshop für Komponisten
mit Rebecca Lenton - Flöte, Gudrun Reschke - Oboe und Theo Nabicht - Bass/Kontrabassklarinette

20:00 Uhr
Konzert des Ensemble KNM Berlin
Ali Gorji
inside out
für Flöte, Oboe, Bassklarinette, Viola und Kontrabass

Ehsan Khatibi
Neues Werk    
für Bassklarinette, Viola und Kontrabass

Jean-Luc Hervé
Neues Werk    
für Kontrabassklarinette und 20 mp3 player

Mehdi Kazerouni
Neues Werk    
für Flöte, Oboe, Bassklarinette, Viola und Kontrabass

Pascal Dusapin
Laps
für Klarinette und Kontrabass


Mi, 22. November 2017
10:00 - 13:00 Uhr
Workshop Interpretation
mit Rebecca Lenton - Flöte, Gudrun Reschke - Oboe und Theo Nabicht - Bass/Kontrabassklarinette

11:00 - 13:00 Uhr
Workshop für Komponisten
mit Kirstin Maria Pientka - Viola und Matthias Bauer - Kontrabass

16:00 Uhr
Konzert des Ensemble KNM Berlin
mit ausgewählten Werken des Kompositionswettbewerb

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Gudrun Reschke, Oboe | Theo Nabicht, Klarinetten | Kirstin Maria Pientka, Viola | Matthias Bauer, Kontrabass

Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Deutschen Botschaft Teheran, der SHAHREAFTAB Art & Cultural Association, der Association des compositeurs iraniens de la musique contemporaine (ACIMC) von Younghi Pagh-Paan und Klaus Huber.
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

16./17./19./22.11.2017 UNQ/fundación proa/teatro colon Buenos aires (argentinien) - in vain +
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INVAIN +

16.11.2017, 10:00 - 13:00 Uhr
Universidad National de Quilmes
Workshop für Komponisten mit
Lisa Werhahn, Violine| Miriam Askin-Götting, Viola | Jonathan Heilbron, Kontrabass

17.11.2017, 10:00 - 13:00 Uhr
Universidad National de Quilmes
Workshop für Komponisten mit
Ana Maria Rodriguez, Thomas Bruns

21.11.2017, 13:00 Uhr
Universidad National de Quilmes

Ana Maria Rodriguez
Silver  2017 (UA)
für Violine, Horn, Feedback und Elektronik

Martin Schüttler
schöner leben 5 („Nix verstehen ist besser als gar nichts.“ – M.K.)   2008
für präparierte Viola mit Verstärkungen und Zuspielung

Cathy Milliken
Memorial  2011
12 Card Pieces for 1‐5 (or more) instruments/voices
für Flötenzuspiel, Horn, Posaunenzuspiel, Violazuspiel und Kontrabass

Antonio Miron  2017
Tremor
für Violine, Viola und Kontrabass

Martin Hiendl
tonus  2014 (2017) UA
version für geige und kontrbass mit elektronik

Ensemble KNM Berlin
Gala Grauel, Horn | Félix Polet, Horn | Lisa Werhahn, Violine | Miriam Askin-Götting, Viola | Jonathan Heilbron, Kontrabass| Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik| Thomas Bruns, Ton
Einspielungen: Rebecca Lenton, Flöte | Matthias Jann, Posaune | Kirstin Maria Pientka, Viola

22.11.2017, 20:00 Uhr
Teatro Colon, Großer Saal, Buenos Aires
Im Rahmen von Colón Contemporáneo

Georg Friedrich Haas
In Vain (Lateinamerikanische Erstaufführung)

Erik Oña, Musikalische Leitung

Ensemble KNM Berlin
Diego García-Pliego, Saxophon |Gala Grauel, Horn | Félix Polet, Horn | Lisa Werhahn, Violine | Miriam Askin-Götting, Viola | Jonathan Heilbron, Kontrabass

sowie Musiker aus Argentinien

Mit finanzieller Unterstützung des Goethe-Instituts.

12./14.10.2017, 19:00/20:00 Uhr, Akademie der Künste - Sagen Sie's den Steinen
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Sagen Sie’s den Steinen.
Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

Ausstellung – Filmretrospektive – Rencontres – Arnold Schönberg Woche

14. September – 19. November 2017
Akademie der Künste, Hanseatenweg

im Rahmen der Arnold Schönberg Woche
Mi, 11.10.2017, 16:00 - 19:00 Uhr
Öffentliche Probe
Refuse Collection von Ming Tsao

Do, 12.10.17, 19:00 Uhr
Refuse Collection von Ming Tsao (UA) + Film

Sa, 14.10.17, 20:00 Uhr
Refuse Collection von Ming Tsao + Film

Stefan Schreiber, Dirigent

Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöte | Gudrun Reschke, Oboe/Englishhrn | Theo Nabicht, Bassklarinette | Laurent Bruttin, Klarinette | Heidi Mockert, Fagott/Kontrafagott | N.N., Horn | Matthew Conley, Trompete | Matthias Jann, Posaune | Alexandre Babel, Schlagzeug | N.N. Schlagzeug | Frank Gutschmidt, Klavier | Lan Cao, Harmonium | Seth Josel, E-Gitarre | Theodor Flindell, Violine | Susanne Zapf, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello | Jonathan Heilbron, Kontrabass ne Zapf, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Cosima Gerhardt, Violoncello | Jonathan Heilbron, Kontrabass

Die Akademie der Künste widmet dem filmischen Werk Danièle Huillets (1936-2006) und Jean-Marie Straubs (geb. 1933) einen umfangreichen zweimonatigen Programmzyklus. „Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub“ eröffnet neue Blickwinkel auf das filmische Schaffen der beiden, indem es die Filme in einen interdisziplinären Kontext setzt: Die zweimonatige Ausstellung beleuchtet die Arbeitsweise Huillet/Straubs und setzt sie mit aktuellen künstlerischen Positionen in Beziehung. Über die Filme zu reden und zu streiten war für Huillet/Straub stets wichtiger Bestandteil ihrer Praxis, so werden während der Ausstellung mehrtägige Rencontres dazu einladen, unterschiedliche Sprechweisen und Formen der Auseinandersetzung aufzugreifen. In der zweiten Oktoberwoche geht es um die Bezüge zum Komponisten Arnold Schönberg, die für mehrere Filme zentral sind. Vervollständigt und unterlegt wird das Programm durch eine komplette Retrospektive der Filme, die erste in Berlin seit 1990.

04./05.10.2017, 20:30 Uhr, Goethe-Institut/Labatorio Arte Almeda Mexico City - XXXIX Foro international de Música Nueva
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Auditorium Goethe-Institut Mexiko City
04.10.2017, 20:30 Uhr
tonalÁtonal

Sabine Vogel
Clovelly Beach  15’ (2016)
für verstärkte Flöten, Elektronik und Video

Ana Maria Rodriguez
Silver three  12’ (2017) UA
für Instrumente, Feedback und Elektronik

Clara Maïda
Later Jester  12’ (2012)
für Kontrabassklarinette und Elektonik

Cathy Milliken
Memorial  12’ (2011)
12 Card Pieces for 1‐5 (or more) instruments/voices
Version für Flöten, Bassklarinette/Kontrabassklarinette, Kemençe, Posaune (Zuspiel) und Viola (Zuspiel)

Ensemble KNM Berlin
Sabine Vogel, Flöten|Theo Nabicht, Bassklarinette/Kontrabassklarinette|Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik/Keyboard|Thomas Bruns, Elektronik/Sound

Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Institut.

XXXVIII Foro international de Música Nueva Manuel Enríquez
Laboratorio Arte Almeda Mexiko City
05.10.2017, 20:30 Uhr

James Saunders
we tell each other what to do but always listen to you  12’ (2016)
multiple pairs of players and one other player (2n+1 players)

Ensemble KNM Berlin / LIMINAR Ensemble

Martin Schüttler
schöner leben 3 („Girl You Know It´s True“ – M.V.)  13’ (2009)
für präparierte Flöte mit Neonröhre, Verstärkungen & Zuspielung

Ana Maria Rodriguez
Chennai Scenes  14’ (2016)
für Bambusflöte, Bassklarinette/Kontrabassklarinette, Schlagzeug und Citysounds

Ensemble KNM Berlin, als Gast Diego Espinosa, Schlagzeug

Luigi Nono
A Pierre. Dell’azzurro silenzio, inquietum  10’ (1985)
in einer Version für Bassflöte, Kontrabassklarinette und Live-Elektronik


Ensemble KNM Berlin
Sabine Vogel, Flöte/Objekte | Theo Nabicht, Bassklarinette/Kontrabassklarinette /Objekte| Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronik/Keyboard/Objekte |Thomas Bruns, Elektronik/Objekte

LIMINAR Ensemble
Mónica López Lau, Blockflöte/Objekte|Omar López, Saxophon/Objekte|Diego Espinosa,Schlagzeug/Objekte|Alexander Bruck, Viola/Objekte

Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

 

 

30.09.2017. 18:30/20:30 Uhr, Radialsystem V - Die Welt nach Tiepolo: AFRIKA
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Die Welt nach Tiepolo - Ensemble KNM Berlin & Friends
AFRIKA

Sa, 30. September, 20:00 Uhr (Einführung 18:30 Uhr)
RADIALSYSTEM V

Jonathan Berman, Dirigent
Ensemble KNM Berlin
KNM Quartett
Eklekto Geneva percussion center
Alexandre Babel, Solo-Schlagzeug

Saal 18:30 Uhr
Martina Seeber im Gespräch mit Georges Aperghis

Halle, 20:00 Uhr

Kevin Volans
Akrodha (1998)
für Schlagzeug solo
(für Jonny Axelsson)

Hugues Dufourt
L’Afrique d’après Tiepolo (2005)
für Klavier und Ensemble

traditionelle Musik aus Uganda

Pause

Georges Aperghis
Triangle carré (1989)
für Streichquartett und Schlagzeugtrio

Lars Petter Hagen (2009)
Johannesburg Hymns


Ensemble KNM Berlin
Rebecca Lenton, Flöten | Gudrun Reschke, Englischhorn | Horia Dumitrache, Klarinette/Bassklarinette | Theo Nabicht, Klarinette/Bassklarinette | Felix Polet, Vuvuzuela | Damir Bacikin, Vuvuzuela |  , Trompete | Alexandre Babel, Schlagzeug | Frank Gutschmidt, Klavier | Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello | Jonathan Heilbron, Kontrabass

Eklekto Geneva percussion center
Alexandre Babel, Schlagzeug |Thierry Debons, Schlagzeug | Pascal Viglino, Schlagzeug | Louis Delignon, Schlagzeug

KNM Quartett
Theodor Flindell, Violine | Lisa Werhahn, Violine | Kirstin Maria Pientka, Viola | Andreas Voss, Violoncello

Im Rahmen einer Kooperation mit den Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz erhalten alle Konzertbesucher gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte von „Die Welt nach Tiepolo“ einen speziellen Sonderpreis von 9 € bzw. ermäßigt 4 € für die Gemäldegalerie sowie das Bode-Museum. In beiden Museen sind Werke von Giovanni Battista Tiepolo und dessen Sohn Giovanni Domenico Tiepolo zu sehen.

Tickets: 18,- / 11,- EUR (zzgl. Vorverkaufsgebühr)
Telefonische Ticketreservierung unter 030 / 288 788 588


Thomas Bruns, Programm
Arnaud Poumarat, Technische Leitung
Philipp von der Dellen (Blueape Media GmbH), Videointro Afrika
PR: Projektgruppe KMM Hamburg
Informationen: www.kammerensemble.de

»Die Welt nach Tiepolo« ist ein Projekt des Ensemble KNM Berlin. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Impuls neue Musik.
In Zusammenarbeit mit RRADIALSYSTEM V, CTM Festival, Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Eklekto Geneva Percussion Center und Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Institut für Kultur- und Medienmanagement. Im Rahmen von Frankfurt auf Französisch - Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017. Das Ensemble KNM Berlin wird durch die Kulturprojekte Berlin GmbH unterstützt.
Medienpartner: kulturradio vom rbb

09.09.2017, 16:00 Uhr, Schlosstheater Rheinsberg - Komponistenportrait Olga Rayeva
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Sa, 09. September 2017
16:00 Uhr
Schlosstheater Rheinsberg

Komponistenportrait–Olga Rayeva
Die Gewinnerin des Berlin-Rheinsberger Kompositionspreises 2016, Olga Rayeva, stellt zwei ihrer Werke vor, die von Mitgliedern des Ensembles KNM Berlin, bestehend aus Theodor Flindell (Violine), Ringela Riemke (Violoncello), Theo Nabicht (Bass- und Kontrabassklarinette) und Frank Gutschmidt (Klavier) uraufgeführt werden. Umrahmt werden Rayevas Werke von Kompositionen Ludwig van Beethovens.

Programm
Olga Rayava
La carte blanche    
für Klarinette/Bass-Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Olga Rayava
Orion Nebula    
für Klarinette Solo

Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 102, Nr. 2    
für Violoncello und Klavier

Ludwig van Beethoven
Sonate G-Dur op. 96    
für Violine und Klavier

Ensemble KNM Berlin
Theo Nabicht, Bassklarinette | Frank Gutschmidt, Klavier | Theodor Flindell, Violine | Ringela Riemke, Violoncello

Olga Rayeva
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